Montag, 19. Mai 2008
Kein Glück bei der EM in St. Wendel
Von einer der letzten Startpositionen unter 88 Fahrern konnte ich das Rennen zur Europameisterschaft 2008 in Angriff nehmen.
Nach der Startrunde im Sportzentrum von St. Wendel kamen bereits einige Fahrer vor mir bei einem Massensturz zu Fall, sodass ich aus den Klickpedalen steigen musste. Nachdem sich das Chaos wieder gelichtet hatte, machte ich mich auf die Aufholjagd. Bis unter die besten 40 konnte ich nach vorne fahren.
Die Strecke über 7,9km mit 270 hm pro Runde war konditionell anspruchsvoll, wir Junioren hatten 5 Runden zu fahren. Es gab wenig technisch anspruchsvolle Passagen, aber ein langer steiler Anstieg auf einer Teerstraße, auch Kniebrecher genannt, kostete reichlich Körner.
In der letzten Runde kam mein Kaderkollege Marcel Braun noch von hinten auf mich aufgefahren und wir fuhren zeitweise gemeinsam. Mit einem Rückstand von 8.56 Min. auf den Sieger kam ich 2 Sek. hinter Marcel Braun auf Platz 39 ins Ziel.
Letztendlich waren meine Beine an diesem Tag nicht so gut, um weiter nach vorne zu kommen.
Sieger wurde der Slovake Peter Sagan in 1:32.03. Die besten deutschen Fahrer, beide vom jüngeren Jahrgang (1991), waren Markus Schulte-Lünzum auf Platz 7 und Martin Gluth auf Platz 11.
Fabian Strecker lag 4 Runden lang aussichtsreich im Rennen, war in den TopTen, musste aber in der letzten Runde aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.
- Ergebnislisten unter www.datasport.com
- Zum Bericht auf www.lexware-racing.de

Kommentare geschlossen.